Nach 28 Jahren und 1438 Episoden tobt hinter den beschaulichen Kulissen des Fernseh-Klassikers eine Schlacht. Grund: Die „Lindenstraße“ könnte weggespart werden!

Wer kämpft gegen wen?

Auf der einen Seite: der WDR. Die ARD-Sendeanstalt produziert die „Lindenstraße“ für 185 000 Euro pro Folge. Doch die Quoten sinken. Früher sahen mehr als zehn Millionen Zuschauer zu, jetzt sind es noch etwa 2,9 Millionen. Dem WDR ist die „Lindenstraße“ zu teuer …

Auf der anderen Seite: Serien-Erfinder Hans W. Geißendörfer (72). Der TV-Macher will nicht noch mehr sparen! Geißendörfer bezahlt im nächsten Jahr sogar aus eigener Tasche zwei Episoden (die der Sender aus Kostengründen streichen wollte). Ein einmaliger Vorgang im deutschen TV-Geschäft!

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Wie geht es weiter?

BILD erfuhr: Am 23. August tagt die ARD, berät auch über die „Lindenstraße“. Der gültige Vertrag läuft bis 2014. Was danach geschieht ist noch nicht klar.

„Wir haben keine Eile mit der Verlängerung,“ lässt der WDR ausrichten.

Wahrscheinlich ist ein Angebot für ein weiteres Jahr  (bisher wurde stets für drei Jahre verlängert), bis 2015.  Dann feiert die „Lindenstraße“ 30. Jubiläum.

Übrigens: Am Sonntag fällt die „Lindenstraße“ aus. Wegen des Sparzwangs macht sie für eine Woche Sommerpause …

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